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BAV-LEXIKON



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Wartezeit

 

Die Wartezeit bezeichnet eine Leistungsausschlussphase. Tritt während der Wartezeit ein Versorgungsfall ein, können keine Leistungen beansprucht werden, obwohl die Versorgungszusage besteht. Wartezeiten beziehen sich regelmäßig nur auf den Ausschluss von vorzeitigen Leistungsfällen, d.h. Invalidität und Tod. Hinsichtlich der Dauer einer Wartezeit gibt es keine gesetzlichen Vorgaben. Beträgt sie jedoch mehr als 10 Jahre, kann sie in Bezug auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) problematisch sein. Eine Wartezeit ist grundsätzlich unabhängig von den Unverfallbarkeitsfristen zu betrachten. 

Sie kann wie ein Höchstaufnahmealter in einem Versorgungsplan wirken, wenn z.B. in der Versorgungsregelung verlangt wird, dass die Wartezeit spätestens zur Vollendung des 65. Lebensjahres erfüllt sein muss. Wenn nun eine fünfjährige Wartezeit vereinbart ist, bedeutet dies, dass alle Mitarbeiter von der betrieblichen Altersversorgung ausgeschlossen sind, die nach Vollendung des 60. Lebensjahres in die Firma eintreten.

 


Abfindung

AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)

Anpassung

Anwartschaft

Auskunftsanspruch

Auslagerung

Auszehrungsverbot

Beitragsbemessungsgrenze (BBG)

Beitragsorientierte Leistungszusage

Beitragszusage mit Mindestleistung

BetrAVG

Betriebliche Altersversorgung

Bilanzsprung

Biometrische Risiken

CTA-Modell

Direktversicherung

Direktzusage

Durchführungsweg

Entgeltumwandlung

Insolvenzschutz

Leistungszusage

Liquidationsversicherung

Outsourcing von Pensionsrückstellungen

Pauschalversteuerung

Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG)

Pensionsfonds

Pensionskasse

Pensionsrückstellungen

Portabilität

Rückdeckungsversicherung

Schriftform

Stichtagsprinzip

Teilwert

Unterstützungskasse

Unverfallbarkeit

Versorgungsausgleich

Wartezeit

Zillmerung

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