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BAV-LEXIKON



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Teilwert

 

Der Begriff Teilwert entstammt dem Steuerrecht. Ein spezieller Teilwert ist in § 6a Abs. 3 EStG hinsichtlich der Höhe der Pensionsrückstellungen definiert. Das der Berechnung zu Grunde liegende Bewertungsverfahren hat durch die Definition im Einkommensteuergesetz eine größere versicherungsmathematische Bedeutung erlangt und heißt dort Teilwertverfahren. Beim Teilwertverfahren wird der Aufwand für den Aufbau der Pensionsrückstellungen für aktive Mitarbeiter mithilfe eine fiktive Prämie (Teilwertprämie) gleichmäßig über die Dienstzeit verteilt. Dabei wird unterstellt, dass die Zusage in der aktuellen Höhe bereits ab Eintritt in das Unternehmen bestanden hat. Erhöhungen der Zusage beeinflussen somit auch die Prämien der Vergangenheit, was führt dazu, dass jede Änderung der Zusage eine sprunghafte Veränderung der Pensionsrückstellung bewirkt. Ist der Mitarbeiter unverfallbar ausgeschieden oder in der Leistungsbezugsphase entspricht der Teilwert dem versicherungsmathematischen Barwert.

 


Abfindung

AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)

Anpassung

Anwartschaft

Auskunftsanspruch

Auslagerung

Auszehrungsverbot

Beitragsbemessungsgrenze (BBG)

Beitragsorientierte Leistungszusage

Beitragszusage mit Mindestleistung

BetrAVG

Betriebliche Altersversorgung

Bilanzsprung

Biometrische Risiken

CTA-Modell

Direktversicherung

Direktzusage

Durchführungsweg

Entgeltumwandlung

Insolvenzschutz

Leistungszusage

Liquidationsversicherung

Outsourcing von Pensionsrückstellungen

Pauschalversteuerung

Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG)

Pensionsfonds

Pensionskasse

Pensionsrückstellungen

Portabilität

Rückdeckungsversicherung

Schriftform

Stichtagsprinzip

Teilwert

Unterstützungskasse

Unverfallbarkeit

Versorgungsausgleich

Wartezeit

Zillmerung

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