slpm services

BAV-LEXIKON



Alle A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XY Z


Stichtagsprinzip

 

Das Stichtagsprinzip ist ein für die Bilanzierung von Pensionsrückstellungen maßgebliches Prinzip. Gemäß § 6a Abs. 3 Nr. 1 S. 4 EStG dürfen Erhöhungen oder Verminderungen der Pensionsleistungen nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres, die hinsichtlich des Zeitpunktes ihres Wirksamwerdens oder ihres Umfangs ungewiss sind, bei der Berechnung erst berücksichtigt werden, wenn sie eingetreten sind. Es dürfen demnach bei der Rückstellungsbildung nur solche Verhältnisse berücksichtigt werden, die am jeweiligen Bilanzstichtag bereits festgestanden haben. Das Stichtagsprinzip findet sich auch in R 6a Abs. 17 EStR, wonach für die Bildung von Pensionsrückstellungen die Verhältnisse am Bilanzstichtag maßgebend und Änderungen der Bemessungsgrundlagen, die erst nach dem Bilanzstichtag wirksam werden, zu berücksichtigen sind, wenn sie am Bilanzstichtag bereits feststehen.

 

Entscheidend sind stets die schriftlich bekannten Verhältnisse zum Bilanzstichtag unabhängig davon, wann sie wirksam werden.

 


Abfindung

AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)

Anpassung

Anwartschaft

Auskunftsanspruch

Auslagerung

Auszehrungsverbot

Beitragsbemessungsgrenze (BBG)

Beitragsorientierte Leistungszusage

Beitragszusage mit Mindestleistung

BetrAVG

Betriebliche Altersversorgung

Bilanzsprung

Biometrische Risiken

CTA-Modell

Direktversicherung

Direktzusage

Durchführungsweg

Entgeltumwandlung

Insolvenzschutz

Leistungszusage

Liquidationsversicherung

Outsourcing von Pensionsrückstellungen

Pauschalversteuerung

Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG)

Pensionsfonds

Pensionskasse

Pensionsrückstellungen

Portabilität

Rückdeckungsversicherung

Schriftform

Stichtagsprinzip

Teilwert

Unterstützungskasse

Unverfallbarkeit

Versorgungsausgleich

Wartezeit

Zillmerung

Einträge 1 bis 38 von 38


Aktuelles

Aktuelle Nachrichten aus dem Bereich der bAV Mehr

 

Die aktuelle Imagebroschüre
der SLPM: Download