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GGF-LEXIKON



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Pensionsrückstellungen

 

Pensionsrückstellungen sind Rückstellungen für Verpflichtungen aus betrieblicher Altersversorgung in Form von sog. Pensionsverpflichtungen. Der Begriff "Pensionsrückstellung" stammt aus § 6a EStG und bezieht sich somit zunächst auf die Steuerbilanz. Er wird aber auch für die deutsche Handelsbilanz und Bilanzen nach ausländischen oder internationalen Standards verwendet.

 

Pensionsrückstellungen werden auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Der Aufbau erfolgt in der Regel über die Gewinn- und Verlustrechnung, bei ausländischen oder internationalen Bilanzierungsvorschriften unter Umständen auch mittels Buchungen direkt gegen das Eigenkapital. Erhöhungen der Pensionsrückstellungen nennt man Zuführungen, Verringerungen nennt man Auflösungen.

 

Ob und in welcher Höhe eine Pensionsrückstellung gebildet werden muss oder darf, wird nach den verschiedenen Vorschriften unterschiedlich beurteilt. Dabei spielen neben der tatsächlichen Einschätzung des Verpflichtungsumfangs auch die Zielsetzungen der verschiedenen Jahresabschlüsse eine Rolle: So steht bei den Bilanzierungsvorschriften für die Steuerbilanz der fiskalpolitische Aspekt im Vordergrund. Bei den Vorschriften für die Handelsbilanz spielt das Vorsichtsprinzip eine große Rolle. Und die Konzernbilanz nach IFRS oder US-GAAP soll vor allem die Gläubiger des Unternehmens informieren, so dass hier ein möglichst realistisches Bild gezeichnet werden soll.

 

Für die Rückstellungsbildung muss auf alle Fälle geprüft werden, ob und wenn ja in welcher Höhe das Unternehmen tatsächlich eine eigene Verpflichtung hat.

 

Für die Höhe der Rückstellung ist zu beachten, dass es sich um eine ungewisse Verbindlichkeit handelt: Es ist zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung unklar, wann und in welcher Höhe das Unternehmens Versorgungszahlungen leisten muss. Daher erfolgt eine Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Hierbei wird wie bei jeder Barwertberechnung eine Abzinsung vorgenommen, zusätzlich wird für jede zukünftige Zahlung die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens berücksichtigt.

 

Unterschiede finden sich bei den verschiedenen Regelwerken auch hinsichtlich der Bewertungsparameter. Einer der wichtigsten Bewertungsparameter ist der Rechnungszins. Steuerlich ist beispielsweise ein Zins von 6% vorgeschrieben, während sich der Zins nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften am aktuellen Zinsniveau orientiert. Für die Bewertung der Verpflichtungen aus betrieblicher Altersversorgung werden verschiedene Wahrscheinlichkeiten benötigt. Aktuell werden die Richttafeln 2005G von Klaus Heubeck für die Bewertung von Pensionsverpflichtungen verwendet.

 


Abfindung einer Pensionszusage

Angemessenheit

Anpassung

Beurteilungskriterien

CTA-Modell (Contractual Trust Arrangement)

Dauer der Probezeit

Direktversicherungszusage

Eindeutigkeit

Erdienbarkeit

Ernsthaftigkeit

Fiktive Jahresnettoprämie

Finanzierbarkeit

Fremdvergleich

Fremdvergleich (intern)

Gehaltsumwandlung

Gesellschafter-Beschluss

Insolvenzsicherung

Klarheit

Lebensgefährte

Mustervorbehalte

Nachholverbot

Nachzahlungsverbot

Pensionsalter

Pensionsfondszusage

Pensionskassenzusagen

Pensionsrückstellungen

Pensionszusage

Probezeit

Rententrend

Rückdeckungsversicherung

Selbstkontrahierungsverbot

Sonderstellung

Unterstützungskassenzusage

Unverfallbarkeit

Verdeckte Gewinnausschüttung

Verpfändung der Rückdeckungsversicherung

Verstoß gegen die angemessene Probezeit

Verzicht

Wartezeit

Wertsicherungsklauseln

Widerrufsvorbehalte

Überversorgung

Üblichkeit

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