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GGF-LEXIKON



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CTA-Modell (Contractual Trust Arrangement)

 

CTA- bzw. Treuhandmodelle sind im Zusammenhang mit der betrieblichen Altersversorgung in Form der Direktzusage im Gespräch.

 

Beim CTA-Modell bleibt die ursprüngliche Form der betrieblichen Altersversorgung, das heißt die Direktzusage, unverändert erhalten. Deshalb müssen z.B. auch in der Steuerbilanz weiterhin Pensionsrückstellungen gebildet werden. Im Rahmen des CTA-Modells erfolgt in erster Linie eine Bindung von Vermögensgegenständen des Unternehmens für die Zwecke der betrieblichen Altersversorgung.

 

Juristisch gesehen ist das CTA neuer Eigner der übertragenen Vermögensgegenstände. Hat ein Unternehmen z.B. Rückdeckungsversicherungsverträge zur Finanzierung von Altersversorgungsverpflichtungen abgeschlossen, so erfolgt ein Versicherungsnehmer-Wechsel. Das CTA wird neuer Versicherungsnehmer der Rückdeckungsversicherungen.

 

Das Unternehmen hat nur noch sehr beschränkt Einfluss auf die übertragenen Gelder. Die angelegten Gelder sind gebunden und können nicht mehr für versorgungsfremde Zwecke verwendet werden. Zwischen Unternehmen und CTA wird zu diesem Zwecke ein Treuhandvertrag abgeschlossen. Der Treuhänder (also das CTA) verpflichtet sich darin, für den Treugeber (das Unternehmen) die ihm überlassenen Finanzierungsmittel zum Zwecke der Erfüllung der Versorgungsversprechen aus der Direktzusage anzulegen. Die Art der Anlage wird ebenfalls festgelegt. Der Treugeber kann nur in Ausnahmefällen die angelegten Gelder zurück fordern, z.B. wenn durch einen Dienstaustritt Gelder frei werden und diese für die Erfüllung des Versorgungsversprechens nicht mehr benötigt werden.

 

Trotz der Tatsache, dass das zusagende Unternehmen die Verfügungsgewalt über die im CTA gebundenen Vermögen weitgehend verliert, ist es keineswegs so, dass der Treuhandverein in eigenem Namen und auf eigene Rechnung handelt. Durch den Treuhandvertrag ist auch er gebunden. Der wirtschaftliche Nutzen liegt nach wie vor beim zusagenden Unternehmen, denn die angelegten Gelder dienen ausschließlich der Erfüllung der Versorgungsversprechen des Unternehmens. Aus diesem Grund erfolgt nach wie vor eine Aktivierung in der Bilanz des Treugebers.

 

Das CTA-Modell ist insbesondere bei Großunternehmen etabliert. Aber es gibt auch CTAs am Markt, die kleineren Firmen, für die die Gründung eines eigenen Trusts nicht rentabel wäre, zugänglich sind. So kann z.B. auch die Altersversorgung eines GGFs über ein CTA abgewickelt werden.

 


Abfindung einer Pensionszusage

Angemessenheit

Anpassung

Beurteilungskriterien

CTA-Modell (Contractual Trust Arrangement)

Dauer der Probezeit

Direktversicherungszusage

Eindeutigkeit

Erdienbarkeit

Ernsthaftigkeit

Fiktive Jahresnettoprämie

Finanzierbarkeit

Fremdvergleich

Fremdvergleich (intern)

Gehaltsumwandlung

Gesellschafter-Beschluss

Insolvenzsicherung

Klarheit

Lebensgefährte

Mustervorbehalte

Nachholverbot

Nachzahlungsverbot

Pensionsalter

Pensionsfondszusage

Pensionskassenzusagen

Pensionsrückstellungen

Pensionszusage

Probezeit

Rententrend

Rückdeckungsversicherung

Selbstkontrahierungsverbot

Sonderstellung

Unterstützungskassenzusage

Unverfallbarkeit

Verdeckte Gewinnausschüttung

Verpfändung der Rückdeckungsversicherung

Verstoß gegen die angemessene Probezeit

Verzicht

Wartezeit

Wertsicherungsklauseln

Widerrufsvorbehalte

Überversorgung

Üblichkeit

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